Rundgang durch die Dorfkirche von Pinnow
Gegenüber dem prächtigen alten Pfarrgehöft öffnet sich ein hölzernes Tor
auf den Friedhof mit seinem wunderbaren alten Baumbestand.
Der Besucher wird auf einem Weglein entlang der verwitterten Kirchenmauern aus Backsteinziegeln (überwiegend im historischen Klosterformat - etwa 28 x 15 x 9 cm bis 30 x 14 x 10 cm) zum Westgiebel geleitet, um hier durch eine kolorierte Spitzbogentür am Westgiebel den hellen Kirchenraum zu betreten.
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| Kirchentür am Westgiebel im Zopfenstil (1760-1790) |
Der Blick fällt auf einen schlichten Altar mit der Darstellung einer barocken Abendmahlszene, die Kanzel mit bunten Evangelistenmotiven und die Gutsbesitzerempore an der Südwand des Altarraumes sowie ein schön geschnitztes Taufbecken.
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| Innenraum Empore an der Südseite | Taufbeckenständer, geschnitzt |
Der älteste Teil des Altars, der Altartisch, enthält einen Grundstein aus dem Jahr 1602.
Bis in die späten 1950iger Jahre ragte eine vertikal verbundene Konstruktion von Altar (geweiht 14. August 1859) und Kanzel (ca. 17. Jhdt) noch als Kanzelaltar in der Mitte der Kirche empor und es existierten damals noch 2 Emporen (Fertigung ca. 1800): links an der Nordwand für die Gutsbesitzerfamilien von Pinnow, rechts an der Südseite für die Gutsbesitzerfamilien von Lentschow. Früher gelangten diese durch eine Pforte auf der Nord- und Südseite in die Kirche
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| Kanzelkonstruktion und beidseitige Emporen (Aufnahme ca. 1951) |