Die Baugeschichte der Dorfkirche Pinnow vor Usedom
Eindrucksvoll sind die gut erkennbaren baulichen Veränderungen der Fenster- und Türdurchbrüche der Backsteinwände über die Jahrhunderte.
Als mögliche Bauphasen lassen sich unterscheiden:
(Quelle: Gutachten Reinhard Labs, Restaurator - „Restauratorische Voruntersuchung
auf Fassadenfolge in der Architekturfarbigkeit und Bauuntersuchung in der
Pinnower Kirche“, Greifswald 7.7.1993)
- Fassung (Mittelalter, wohl frühes 14. Jhdt.): rechteckiger Grundriss und 3 Eingangsportale an Süd-, West- und Nordseite, backsteinsichtige Fassade und je 2 Fenster an der Süd – und Nordseite.
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Fassung (Renaissance 17./18. Jhdt.): Verkleinerung des Westportals, Zumauern
des Süd- und Nordportals, Anbringen der 4 unverbundenen Eckpfeiler außen am Mauerwerk.
Die Kirche erhielt einen Außenputz. - Fassung (18./19.Jhdt.): große Veränderungen im Bereich der Fenster. Die mittelalterliche Fensterleibung ( 1 ½ Stein) wurde beseitigt und vergrößert. Aus 2 Blindnischen der Südseite entstehen 2 zusätzliche Fenster, aber auf der Nordseite wird mit den Bruchsteinen der Südseite das nordwestliche Fenster zugemauert. Anbringen von 2 unverbundenen Stützpfeilern an der Nordseite.
- Fassung (19./20. Jhdt.): West- und Ostgiebel werden im oberen Anteil (Giebeldreiecke) neu aufgemauert und der zusätzliche Stützpfeiler auf der Südseite angemauert.
- Fassung (nach 1945): Zementputz der gesamten Fassade
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